Mitchell NC, c. 1935

Mitchell NC, c. 1935

Starting bid: € 2.800 | Estimate: € 5.000 – 7.000

Mitchell, Los Angeles. Film camera for 35mm material in 120 or 300-meter cassettes, with electric motor, detachable Mitchell viewfinder and Carl Zeiss Jena Tessar 1:4.5/150 mm lens, Mitchell mount converted to an M42 thread for the use of more versatile lenses, electrical functions unchecked. Included is a wood Vinten tripod with pan and tilt head (tripod condition 4). Note: The cutout control system screen functions via a viewing magnifier. The entire camera body can be pushed against the lens board in stationary mode to check the detail or sharpness. The special Mitchell viewfinder not only enables a frame to be viewed, but is also detachable, so that the location and angle of view can be decided before the exposure is taken. The Mitchell NC camera appeared on the market in around 1930 and was the most widely used film camera in America until the 1960s. In the single-lens version seen here, the camera could also be mounted in a soundproof housing (blimp) for studio use. The large cassette, dubbed “Mickey Mouse Ears”, became synonymous with film cameras throughout the world and remains so even in the digital age. Mitchell cameras are rarely offered in European auctions.

Mitchell NC, um 1935
Mitchell, Los Angeles, USA. Filmkamera für 35mm-Material, wahlweise in den vorhandenen Kassetten für 120 m bzw. 300 m. Antrieb durch Elektromotor. Objektiv: Carl Zeiss Jena Tessar 1:4,5/150 mm. Zur Verwendung vielseitigerer Objektive wurde die Mitchell-Fassung auf M42-Gewinde umgebaut. Besonderheit: Ausschnittkontrolle durch das System “Film als Mattscheibe” über Betrachtungslupe. Zur Ausschnitt- bzw. Schärfenkontrolle kann der gesamte Kamerakörper im Standmodus gegen die Objektivplatine verschoben werden. An der Kamera der berühmte abnehmbare Mitchell-Sucher (vorhanden). Dieser Sucher ermöglicht Personen wie dem Regisseur eine Bildausschnittbetrachtung. Der Mitchell-Sucher ist abnehmbar, so daß ohne Kamera im Vorfeld der Aufnahme über Standort und Bildwinkel entschieden werden kann. – Als Stativ für diese schwere Kamera ist ein Vinten-Holzstativ mit Schwenk- und Neigekopf vorhanden (technischer Zustand des Stativs: 4). – Die um 1930 auf den Markt gekommene Mitchell-NC-Kamera wurde bis in die sechziger Jahre die in den USA am weitesten verbreitete Filmkamera. In der hier vorhandenen Version für nur ein Objektiv konnte die Kamera für den Studiobetrieb auch in ein Schallschutzgehäuse (Blimp) montiert werden. Die große Aufsatzkassette dieser Kamera, im Slogan “Mickey Mouse”-Ohren genannt, wurde in der ganzen Welt das Synonym für Filmkamera. Selbst im Videozeitalter dient anachronistisch die Aufsatzkassette der Mitchell als Logo für Kameras. Mitchell-Kameras werden in europäischen Auktionen sehr selten angeboten. Elektrische Funktion nicht geprüft.